Das Mythentor

Home

Sitemap

Impressum

Der Sagenkreis
Einleitung
Römische Mythologie
Griechische Mythologie
Der Anfang
Prometheus
Perseus
Herakles
Die Argonauten
Theseus
Der Trojanische Krieg
Die Odyssee
Schautafeln
Erläuterungen
Keltische Mythologie
Nordische Mythologie
Östliche Mythologie
Die Worttafel
Lexikon der Mythologie
Die Drachenhöhle
Welt der Fabelwesen
Die Specials
Brauchtümer und Feste
Die Überbleibsel
Quellen
Links
Literaturtipps
Interaktiv

Der Sagenkreis

Griechische Mythologie

Der Trojanische Krieg

Achilleus Streit mit Agamemnon


Kalchas befragt die Zeichen nach der Zukunft
(Illustration aus Stories from Homer, 1885)

Zehn Jahre dauerte nun schon die Belagerung Trojas. Viele sehnten sich nach dem Ende des langen Krieges. Doch nun schien sich das Kriegsglück von den Griechen abzuwenden. Agamemnon hatte auf einen seiner Beutezüge in den umliegenden Städten dem Priester Chryses seine Tochter Chryseis geraubt. Der tief betrübte Vater erschien mit Geschenken im Lager der Griechen und wollte die Freiheit seiner Tochter erbitten. Aber Agamemnon jagte ihn nur unter wüsten Drohungen aus dem Lager. 

In seinem Schmerz rief der Priester flehentlich Apollon um Hilfe an und der Gott erhörte ihn. Tödliche Pfeile schickte er in das Lager der Griechen. Wen diese Pfeile trafen, der wurde von der Pest dahingerafft. Schon bald brannten an allen Ecken des Heerlagers Scheiterhaufen mit den Toten. Unmut und Angst brach unter den tapferen Männern aus und man suchte nach der Ursache dieses schrecklichen Unglückes. Schließlich wurde der Seher Kalchas um Rat befragt. Der sprach zu ihnen, dass sie die göttliche Strafe nur dann abwenden könnten, wenn der König Agamemnon die geraubte Chryseis dem Vater wiedergeben würde. 

Zornig gehorchte Agamemnon und gab die Tochter dem Vater zurück. Doch es dürstete ihn nach Ausgleich für seinen Verlust und so verlangte er von Achilleus seine Lieblingssklavin, die schöne Briseis. Ein bitterer Streit entbrannte zwischen den beiden Fürsten, der in Waffengewalt zu enden drohte. Doch Pallas Athene gelang es, Achilleus zu besänftigen, und der weise Nestor konnte ihn dazu bewegen, die schöne Sklavin herauszugeben. Doch in seinem Groll zog er sich zu seinen Schiffen zurück und schwor, fortan nicht mehr an den Kämpfen teilzunehmen. 

Seiner Mutter Thetis klagte er sein Leid, die ihm Hilfe versprach. Sie bat Zeus, den Griechen solange den Sieg zu verweigern bis sie einsahen, welch großes Unrecht sie Achilleus zugefügt hatten. So wich alles Kriegsglück von ihnen seit der strahlende Held nicht mehr an ihrer Seite kämpfte.

« zurück | weiter »

Die Hochzeit von Peleus und Thetis
Der Feldzug gegen Troja
Die Opferung der Iphigeneia
Der Zweikampf um Helena
Der Tod des Patroklos
Achilleus Kampf mit Hektor
Achilleus Schicksal erfüllt sich
Der Fall Trojas
Agamemnons schreckliche Heimkehr
 
Seitenanfang

Seite drucken

[Der Sagenkreis] -¦- [Die Worttafel] -¦- [Die Drachenhöhle] -¦- [Die Überbleibsel] -¦- [Sitemap] -¦- [Impressum] -¦- [Home]

© 2000-2002 Sylvia Seelert